Das rote Kfz-Kennzeichen

Verwendung des roten Kennzeichens für den Fahrrad-Heckträger im Ausland

Für Fahrrad-Heckträger kann man eine eigene rote Kennzeichentafel beantragen.

Bei Fahrten im Ausland kann es aber zu Beanstandungen kommen, wenn diese rote Kennzeichentafel montiert ist.

Wir empfehlen daher bei Fahrten außerhalb Österreichs, die hintere Kfz-Kennzeichentafel am Fahrrad-Heckträger anzubringen. Nähere Infos bei den Autofahrerclubs.

E-Bikes auf dem Autodach – Eine unterschätzte Gefahr

Im Straßenverkehr spielen Pedelecs – Fahrräder mit einem Elektromotor als Unterstützung – auch hierzulande eine immer bedeutendere Rolle. Aktuell sind laut Zahlen des VCÖ in Österreich mehr als 200.000 Pedelecs unterwegs, das sind in etwa doppelt so viele wie 2012.

Im Rahmen einer aktuellen Untersuchung legten die Experten der Allianz Sicherheitsforschung einen Schwerpunkt auf die Frage, welche Risiken beim Transport von Pedelecs auftreten

Die Versuche haben gezeigt, dass Fahrradträger, die auf der Anhängerkupplung montiert werden, deutlich besser für den Transport von Pedelecs geeignet sind als Dachträger.

Bei Unfällen besteht das Risiko, dass die Räder vom Dachträger katapultiert werden und unkontrolliert umherfliegen. Entscheidend ist in jedem Fall nicht nur die Gesamtlast des Trägers, sondern auch die der jeweiligen Schiene. Wird der einzelne Halter überlastet, bricht er und kann das Pedelec nicht mehr in der Position halten.

Viele marktübliche Fahrradträger sind für den Transport von Pedelecs nur bedingt geeignet, da Elektro-Fahrräder aufgrund des elektrischen Antriebs, des Akkus und des verstärkten Rahmens meist mehr als 20 Kilogramm wiegen. Die Allianz empfiehlt daher, sich vor dem Transport von Elektro-Fahrrädern zu vergewissern, dass die Halter für das Gewicht des Pedelecs ausgelegt sind. Außerdem sollte man während der Fahrt immer wieder Pausen machen und kontrollieren, ob noch alle Befestigungselemente intakt sind.

Wer zahlt die Folgen eines Freizeitunfalls?

Ein Unfall während der Freizeit, z.B. ein Wanderunfall oder ein Unfall mit dem Fahrrad, ist eindeutig ein Freizeitunfall.

Bedenken Sie bitte, dass Sie und Ihre Familie bei einem Freizeitunfall über die gesetzliche Unfallversicherung nicht ausreichend abgesichert sind. Finanzielle Einbußen können die Folge sein.

Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur bei Arbeitsunfällen bzw. auf dem Weg von und zur Arbeit.

Nur die private Unfallversicherung bietet umfangreichen Schutz.

Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherungsberater!

Versicherung von E-Bikes

Es gibt grundsätzlich 2 Arten von E-Bikes (Elektrofahrräder).

1) E-Bikes mit beschränkter Tretunterstützung

Der Elektromotor springt an, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Der Motor unterstützt nur das Treten. Sobald eine höhere Geschwindigkeit als 25 km/h erreicht wird, schaltet sich der Motor ab.

E-Bikes dieser Kategorie und Segways gelten in Österreich als Fahrräder und unterliegen der Privathaftpflichtversicherung. Eine Erhöhung der Deckungssumme in der Privathaftpflichtversicherung wird empfohlen.

2) E-Bikes mit unlimitierter Tretunterstützung

Diese E-Bikes erreichen Geschwindigkeiten von 40-50 km/h und gelten in Österreich somit nicht als Fahrrad sondern als „Moped“.

E-Bikes dieser Art unterliegen der KFZ-Haftpflichtversicherung.

Radfahren

Bevor die Radsaison so richtig beginnt, sollten Sie Ihr Wissen über die gesetzlichen Bestimmungen beim Radfahren auffrischen.

  • Gibt es eine Helmpflicht?
  • Welche Anforderungen muss ein Fahrrad erfüllen?
  • etc.

Informationen zu diesen Themen finden Sie z.B. auf

Wir wünschen eine sorglose und unfallfreie Radsaison!