Helmpflicht & Wintersport – Erwachsene als Vorbild?

Auch wenn es nicht in jedem Bundesland für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr verpflichtend ist, empfehlen wir, bei der Wintersportausübung einen handelsüblichen Wintersporthelm zu tragen. Erwachsene sollten hier Vorbild sein und selbst auch einen Helm tragen. Der Kopfschutz ist auch beim Fahren mit anderen Wintersportgeräten wie zum Beispiel Skibobs oder Rodeln auf präparierten Pisten zu tragen.

Die Erziehungsberechtigten und Aufsichtspersonen haben für die Einhaltung dieser Verpflichtung im Rahmen ihrer Möglichkeiten Sorge zu tragen. Es soll bewusst gemacht werden, wie gefährlich das Skifahren oder Snowboarden ohne Helm für Kinder und Erwachsene sein kann.

Bei Verstoß gegen die Helmpflicht (bei Kindern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr) könnte es im Falle eines Unfalls zu Problemen mit der Versicherung kommen, welche sich weigern könnte, die verursachten Unfallkosten zu übernehmen.

Risikoprüfung in der Sparte Unfallversicherung

Immer häufiger werden Trendsportarten mit oder ohne größerem Risiko ausgeübt.

Gerade Downhillbiken, Canyoning, Tauchen, Rafting, Luftsportarten wie Paragleiten usw. sind mit einem entsprechenden Verletzungsrisiko verbunden. Fallweise werden diese am Urlaubsort angeboten und man probiert es. Die hier nur beispielhaften genannten Sportarten und auch die Teilnahme an diversen Wettbewerben sind in der Unfallversicherung nicht automatisch mitversichert. Von Bedeutung ist noch, ob Preisgelder, Diäten, Spesen udgl. für die Teilnahme an Wettbewerben an Sie oder Ihre Familienmitglieder bezahlt werden.

Damit wir den Versicherungsschutz durch eine bestehende Polizze überprüfen können, ersuchen wir Sie, uns Ihre ausgeübten Sportarten und Ihre tatsächlich ausgeübten Berufe (auch nicht erlernte) mitzuteilen.

Bitte nehmen Sie umgehend mit Ihrem VMB-Betreuer Kontakt auf.

Ihr VMB-Team